Ob die jüngste Demonstration gegen Spaltenböden in Emmersdorf oder Verabschiedungen von Tieren in Ruprechtshofen, bevor es in den Schlachthof geht. Tierhaltung ist ein heiß diskutiertes Thema. Und das nicht nur in Tierschutzkreisen.
„Als Bio-Landwirt will ich meinen Tieren ein stressfreies und gutes Leben bieten. Ich habe mich deshalb für ein Schweinehotel entschieden, damit die Tiere sich wohlfühlen“, erzählt Franz Gasnarek.
„Ausreichend Wasserstellen und Liegeplätze sorgen für eine stressfreie Atmosphäre.“
Der 38-Jährige hat den Hof seiner Großeltern und Eltern in St. Leonhard nach der Übernahme 2013 sukzessive auf biologische Landwirtschaft umgestellt. „Alte Stallungen wurden komplett überholt – Spaltenböden zubetoniert – und neue Auslaufflächen hinzugebaut“, schildert Gasnarek. Vor Kurzem hat er nun sein „Schweinehotel“ eröffnet.
Mit 25 Kilo „checken“ die Ferkel, in einem Bio-Betrieb aufgewachsen, ein und bekommen ausschließlich österreichisches Futter – die Mischung berechnet ein Computer je nach Größe der Schweine. Derzeit leben 104 Ferkel am Hof in St. Leonhard, für 320 Schweine ist das 700 Quadratmeter große Gelände ausgelegt.
Gasnarek ist überzeugt, dass er den Tieren ein so angenehmes Leben wie möglich bietet: „Ausreichend Wasserstellen und Liegeplätze sorgen für eine stressfreie Atmosphäre. Und das spiegelt sich auch in der Fleischqualität wider. Eine Win-win-Situation für alle. Bis zu ihrer eigentlichen Bestimmung können die Schweine Fußball spielen oder sich einfach sau wohlfühlen.“
August 22, 2020 at 10:54AM
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St. Leonharder „Hotel“: Hier ist das Schwein König - NÖN.at
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